Veranstalter
Beschreibung
Gerold Miller, geboren 1961 in Altshausen, präsentiert im PAVILLON am Schlössle speziell für die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten der bisherigen Galerie Weingarten – nun KUNST im Pavillon – eine Reihe ausgewählter großformatiger Kunstwerke und eine neue Werkreihe.
Der in Berlin lebende Künstler gehört zu den führenden Vertretern der internationalen Minimal/Concept Art seiner Generation. Miller beschäftigt sich seit seinem Studium an der Kunstakademie Stuttgart mit Fragen der Bildlichkeit im Grenzbereich von Skulptur, Relief, umgrenzter Wandfläche und skulpturalbildhaft definiertem Raum.
Gerold Millers Objekte sind weltweit in bedeutenden privaten und öffentlichen Museen, Sammlungen und Institutionen vertreten u. a. Nationalgalerie Berlin, Kunstmuseum Stuttgart, Hamburger Kunsthalle, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebaek, New Orleans Museum of Art u. v. m. 2016 hatte er eine umfassende Retrospektive in der Kunsthalle Weishaupt in Ulm.
Weitere Infos unter www.geroldmiller.de sowie auf Pavillon am Schlössle | Weingarten.
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Ausstellungen und Museen, KulturVeranstaltungsort
Beschreibung
Anni Reichmann ist ein Multitalent im kreativen Gestalten. Kein Material, aus dem die gebürtige Österreicherin, die seit 55 Jahren in Weingarten lebt, nicht etwas erschaffen könnte. Ihre größte Leidenschaft aber gilt dem Malen und das schon von Kindheit an. Dabei steht am Anfang immer die Farbe, mit der sich Anni Reichmann in einen intuitiven Prozess begibt, bei dem sie sich oft selber überrascht, und an dessen Ende sich immer wieder neue Farbkompositionen ergeben und weite Assoziationsräume öffnen. Schemenhaft sind mal Stadtansichten zu erkennen, wie man sie aus dem Süden kennt, aber meist hat die Fantasie freien Lauf. Wie die Malerin können die Betrachter in die Farben eintauchen und sich ihren eigenen Reim auf das Bild machen. Anni Reichmanns Kunst ist heiter, farbenfroh, vieldeutig. Man schaut gern hin und folgt den Flächen von Blau, Rot oder Grün. Von „Annis Seelenreisen” spricht die Laudatorin, Gudrun Baier, bei der Vernissage. Zu den Lehrern, die Anni Reichmann inspiriert haben, gehört Horst Kalbhenn und Gerold Kaiser. Sie ist oft auch bei der Kunstnacht im Büro von „Bürger in Kontakt” zu sehen.
Die Ausstellung im Agendatreff, Richard-Mayer-Str. 5, dauert bis 30. Juni.
Öffnungszeiten: freitags 11 bis 14 Uhr, donnerstags 9 bis 11.30 Uhr.
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Ausstellungen und Museen, Ehrenamt, KulturBeschreibung
Helmut Schuller radelt 3002 Kilometer in 40 Tagen durch vier Länder, durch Deutschland, durch die Schweiz, durch Frankreich, durch Spanien ins ferne Galizien zum Grab des heligen Jakobus des Älteren nach Santiago de Compostela, dann weiter zum Cap Finestera, dem damals bekannten Ende der Welt. Er zeigt wunderschöne Bilder vom Jakobsweg und berichtet LIVE von vielen Begegnungen mit vielen Pilgern aus fernen Ländern, begleitet von landestypischer Musik.
Er berichtet von seiner Erfahrung mit der Ernährungphilosophie der heiligen Hildegard von Bingen, nach der er seit mehr als 15 Jahren lebt.
Ticketpreis: 17 Euro
www.reservix.de
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Kultur, Reisen und Ausflüge, SozialesVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
Science Slam in der Linse – Wissen, das rockt!
Wissenschaft trifft Entertainment! Beim Science Slam im Kulturzentrum Linse wird Forschung lebendig, verständlich und vor allem unterhaltsam. Wissenschaftler:innen präsentieren ihre spannenden Themen auf kreative Weise – in nur 10 Minuten, mit Witz, Charme und Aha-Effekt! Ob Physik, Biologie, Psychologie oder Technik – hier wird Wissen zur Show! Am Ende entscheidet das Publikum, wer die beste Performance abliefert. Unter dem Motto „Linse – Kino. Gastro. Live. Verein.“ erwartet euch nicht nur ein Abend voller spannender Erkenntnisse, sondern auch gemütliches Ambiente, leckere Getränke und eine Atmosphäre, die Wissenschaft und Kultur perfekt verbindet.
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Kategorie
KulturBeschreibung
Memoiren einer niederländisch-jüdischen Sängerin in Deutschland – Herausgegeben und mit einem Nachwort von Erhard Roy Wiehn, Hartung-Gorre Verlag Konstanz
In ihren Memoiren hat sich Ruth Frenk etwas von der Seele geschrieben, was unbedingt lesenswert ist: ein Stück niederländisch-deutsch-jüdischer Geschichte und Zeitgeschichte.
Eine Veranstaltung der AG Bodensee-Region in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (AG Bodensee-Region), Littenstr. 105, 10179 Berlin
Kontakt: Sven Hansen, Friedrichshafen
Kategorie
Bildung und Vorträge, KulturVeranstalter
Beschreibung
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Kategorie
Ausstellungen und Museen, Bildung und Vorträge, Feste, KulturVeranstalter
Veranstaltungsort
Beschreibung
In den Ostertagen des Jahres 1525 erreichte der Massenaufstand im Süden des Reiches einen Kulminationspunkt. Der Vertrag von Weingarten und die Weinsberger Bluttat waren entscheidende Weichenstellungen für die weitere Entwicklung des Bauernkriegs. Die Orte stehen sinnbildlich für alternative Handlungsoptionen der Beteiligten: Kompromiss oder Gewalt? Der Historiker Prof. Dr. Gerd Schwerhoff (Dresden) wird in seinem Vortrag den historischen Kontext beider Ereignisse beleuchten und die Situation Mitte April 1525 anschaulich machen. Und er wird die kontroversen Debatten darüber nachzeichnen, wie beide Ereignisse zu bewerten sind. Sie führen ins Zentrum der Diskussionen über den Charakter des Bauernkriegs überhaupt.
Gerd Schwerhoff ist seit 2000 Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Dresden. Er forscht u.a. zur Kriminalitätsgeschichte, zur Hexenverfolgung und zur Religionsgeschichte. Zuletzt beschäftigte er sich verstärkt mit dem Bauernkrieg. Bei C. H. Beck veröffentlichte er seine Darstellung „Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung“, die bereits jetzt als neues Standardwerk gelten kann. Eine Veranstaltung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Geschichte, der Pädagogischen Hochschule Weingarten, Zentrum für Regionalforschung, und der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis 25. Mai 2025 unter www.akademie-rs.de/vakt_26050, freuen uns aber auch über spontan entschiedene Gäste.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Simone Storck unter storck@akademie-rs.de.
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Bildung und Vorträge, Hochschulen, Jubiläen, Kultur
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Veranstaltungsort
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Erhaben thront Deutschlands größte Barockbasilika, umrahmt von einer mächtigen Klosteranlage, auf dem Weingartener Martinsberg. Ihr kostbarster Schatz verbirgt sich im Inneren. Im Altar unter der Kuppel befindet sich die Heilig-Blut-Reliquie in Form eines mit Edelsteinen besetzten Kreuzes, die der Legende nach mit Erde vermischtes Blut von der Kreuzigung Christi enthält. In der oberitalienischen Stadt Mantua im Jahr 804 erstmals aufgefunden, in den Wirren der Geschichte versteckt und in Vergessenheit geraten, wurde sie 1048 wiederentdeckt und später zwischen der Stadt Mantua, dem Papst in Rom und dem deutschen Kaiser Heinrich III. geteilt. Der kaiserliche Teil gelangte 1094 über die Welfengemahlin Judith von Flandern ins Benediktinerkloster Weingarten, das die Welfen zuvor auf dem dortigen Martinsberg gegründet hatten und das noch heute Grabstätte des europäischen Adelsgeschlechts ist. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich eine starke Wallfahrtstradition, deren Höhepunkt bis heute alljährlich der Blutritt am Freitag ist. Die Feierlichkeiten beginnen am Tag von Christi Himmelfahrt mit der Anreise der rund 100 aus ganz Oberschwaben und darüber hinaus teilnehmenden Reitergruppen.
Gäste und Einheimische begeben sich um 19.15 Uhr zur Messe in die Barockbasilika.
Nach der Festpredigt um 20.30 Uhr, die auch auf den Basilikavorplatz übertragen wird, ziehen die Gläubigen bei Einbruch der Dunkelheit in einer Lichterprozession betend und singend durch die festlich erleuchtete Stadt zur Andacht auf den nahegelegenen Kreuzberg.
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Highlights, Kirche und Wallfahrt, KulturVeranstalter
Veranstaltungsort
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Sinfonie des Widerstands
Sinfonieorchester der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen
Prof. Sebastian Tewinkel Leitung
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 11 g-Moll „Das Jahr 1905“
Nino Rota: Konzert für Posaune und Orchester in C-Dur (Solist: Kuo-Lun Hsu)
Peter Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33 (Solist: Kevin Santana)
Erstmals beim Bodenseefestival zu erleben ist das Sinfonieorchester der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen – ein hochmotiviertes Ensemble junger Künstler:innen aus über 20 Nationen. Nach seinem gelungenen Einstand in Weingarten im Dezember 2024 mit Mahlers Fünfter unter der Leitung von Prof. Sebastian Tewinkel erklingt dieses Mal Dmitri Schostakowitschs ausdrucksstarke Sinfonie Nr. 11 „Das Jahr 1905“. Sie nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise in das alte russische Zarenreich und schildert mit eindringlichen musikalischen Mitteln Unterdrückung und Freiheitskampf. Darüber hinaus ist Schostakowitschs Werk ein starkes persönliches Zeugnis gegen jede politische Unterdrückung künstlerischer Freiheit – lag doch bei der Uraufführung 1957 der Tod des Diktators Stalin erst wenige Jahre zurück. Das Hauptwerk des Abends wird durch zwei virtuose Solokonzerte ergänzt, in denen sich herausragende Nachwuchssolisten der Hochschule präsentieren: Neben Peter Tschaikowskys populären „Rokoko-Variationen“ für Violoncello und Orchester erklingt auch das seltener zu hörende Posaunenkonzert der Filmmusik-Legende Nino Rota. Das Posaunenkonzert vereint lyrische Schönheit und virtuose Brillanz, geprägt von Rotas filmischen Gespür für Klangfarben – ein Meisterwerk zwischen Klassik und Kino.
Die charmanten „Rokoko-Variationen“ von Tschaikowsky hingegen verbinden den eleganten, ornamentalen Stil der Rokoko-Zeit mit der emotionalen Tiefe des 19. Jahrhunderts.
Vorverkauf unter Reservix.